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SPHERE

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Rayne Keksvampir

Anmeldedatum: 20.05.2008 Beiträge: 2235 Wohnort: In einem Mixer....
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Verfasst am: 2012-02-07 16:41:18 Titel: |
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Nayos Kinnlade klappte herunter, als der Weiße dass Ding von seinem Gesicht nahm. Er hatte sich sein Auge rausgerissen! Einfach so! Ohne mit der Wimper zu zucken!
Ihr Augen, groß wie Untertassen und den Mund immernoch offen, starrte sie nicht auf das, was er in der Hand hielt sondern genau auf die klaffende, schwarze Stelle in seinem sonst unversehrten Gesicht. So entging ihr die Erklärung der Augenklappe und aus den Silben formte sie ein ähnliches Wort, während sie ängstlich in sein Gesicht starrte.
"Aupe?" Tatsächlich waren ihr die mittleren Silben des für sie viel zu langen Wortes entfallen, und so hatte sie dem Elend vor sich kurzerhand diesen Namen gegeben.
"Aupe!"
Jetzt wurde ihr so einiges klar. Dieses Aupe war offensichtlich verängstigt gewesen, als es sie zum ersten Mal gesehen hatte und war deswegen so wütend geworden um sich und seine Verletzung zu schützen! Das musste es sein! Jetzt tat ihr ihr eigenes Verhalten um so mehr leid. Auf ihren Knien rutschte sie ganz nah an das Aupe heran und berührte es ganz nahe an der Stelle, wo eigentlich das Auge sein sollte. Ein dünner Film aus Körpersäften haftete an ihrem Finger.
"Aupe, Aupe, Aupe...."
Nun konnte sie dem Aupe nicht mehr böse sein! Sie legte ihre Arme um das arme Ding herum und drückte es kurz, dann stand sie auf und... stand vor dem drolligen Ding!
Das hatte noch keinen Namen. Da es aber viel zu klein war, um ihr vielleicht so böse wie das Aupe zu werden, täschelte sie ihm den Kopf.
Nun fiel ihr aber noch etwas anderes, wichtiges ein! Ihre Waffen, wo waren die hin?
Plötzlich total hektisch sah sie sich nach ihnen um und als ihre erste Suche erfolglos blieb, sah sie die Wesen vor sich drängend an und ritte schließlich mit einem Stock die Umrisse ihrer glänzenden Dinger in den trockenen Boden. _________________
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Vincent Wölfchen

Anmeldedatum: 01.05.2008 Beiträge: 1771
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Verfasst am: 2012-02-12 12:23:57 Titel: |
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Für Lucy war es nicht schwer, der Elfe anzusehen, dass sie über ihre Worte nachdenken musste. Sie hatte sogar schon geahnt, dass Amelia um Bedenkzeit bitten würde, weshalb sie zu ihrer Frage hin auch leicht nickte. „Ich ahnte, dass du um Bedenkzeit bitten würdest. Sie soll dir auch gewährt sein. Aber bitte denke genau darüber nach. Das Kopfgeld auf Sera ist lediglich wegen mir ausgesetzt worden. Sie weiß, was ich weiß und das ist zu viel. Selbst wenn ich ihren Körper verlassen würde, würde sie wohl nicht mehr in ihr altes Leben zurück kehren können.“ Es waren ernste Worte, die sie sprach und mit denen sie Amelia versuchte ins Gewissen zu reden. Doch auch legte sich nach diesen Worten ein leichtes Lächeln auf ihre Lippen. „Ich hoffe, auf eine positive Antwort. Sollte die Stunde Bedenkzeit nicht reichen, dann fühl dich frei, dir mehr Zeit zu nehmen. Sprich Sera auf dieses Thema einfach drauf an, sobald du dir deiner Antwort sicher bist, ich werde es dann ebenfalls wissen.“ Mit diesen Worten deutete Lucy jedoch auch eine Verbeugung an, ehe sie in ihrer Haltung verharrte und für einen Moment ihre Augen schloss. Als sie sich wieder erhob und diese öffneten, besaßen sie wieder ihre übliche, giftgrüne Farbe. Auch das Gesicht hatte wieder sanftere, etwas naivere Züge angenommen und lächelte Amelia freundlcih an. „Wie sie es gesagt hast, kannst du dir so viel Zeit nehmen, wie du brauchst. Aber ich würde mich ebenfalls freuen, wenn du uns begleiten würdest. Auch wenn ich vorwarnen muss, dass es wohl gefährlich werden wird. Ich würde es dir also nicht übel nehmen…“ Sie zuckte etwas mit ihren Wolfsohren und sah in Richtung der Gruppe. „Ich denke, wir haben sie lange genug alleine gelassen. Wir sollten so langsam wieder aufbrechen. Unser Zielort ist auch gar nicht mehr so weit entfernt. Spätestens morgen Mittag sollten wir ankommen…“ Nicht nur erwähnte sie, dass sie weiter sollten, sondern zog sich auch ein Schmunzeln über ihre Lippen, als sie mit raschen Schritten auf die Gruppe zuging und ihnen schon, noch bevor sie an ihren Sachen ankam, um diese zusammen zu räumen, zurief: „Wir brechen auf, also macht euch fertig.“
So schlecht schienen Mephisto und das blauhaarige Mädchen sich wohl nicht zu verstehen, immerhin beschäftigte e sich gerade mit ihr, was dem Zwerg ebenfalls nicht entging. Erstrecht nicht der Spitzname, den das Mädchen ihm verpasste. (TADA: Mephisto erhält den Titel „Aupe“. Vorteile: Unbekannt / Nachteile: Unbekannt). Ihr Beide habt nicht viel Mühe, zu erkennen, dass die Schwerter, die das Mädchen dort auf den Boden malte die waren, die sie im Kampfgefecht bei sich getragen hatte. Auch wisst ihr beide, wo diese waren: Nämlich dort, wo Mephisto sie hingelegt hatte, schließlich hatte er das Mädchen zu tragen gehabt. Nayo selbst schien ebenfalls zu bemerken, dass ihr etwas über die Klingen wisst. Aber auch vernehmt ihr die Stimme eurer Führerin, welche wohl ihre Unterhaltung mit der Elfe beendet hatte und nun zum Lager zurück kam, um ihre Sachen aufzusammeln. Es war also Zeit, wieder aufzubrechen. Vielleicht gar keine so schlechte Idee, denn ein Blick in den Himmel verrät euch, dass heute wohl noch ein Gewitter aufkommen wird… (Text für Nayo, Ogrim und Mephisto)
Noch einmal versucht dir Lucy ins Gewissen zu reden, bevor sie der Schattenwölfin wieder den Vortritt lässt, welche dir zu dem Thema ebenfalls noch einige Worten entgegen bringt, bevor sie sich einfach abwendet und sich der Gruppe zuwendet. Du selbst weist nun, dass sie bereit ist, dir so viel Zeit zum Nachdenken zu lassen, die du benötigst. Und du musst selbst gestehen: Eine Göttin auf ihrer Reise zu begleiten, war etwas, das wohl nicht gerade jedem Archäologen zur Entscheidung frei stand. Aber waren es die Gefahren die dabei auf dich zukommen würden wert? Immerhin erschien es gerade so, als würdet ihr euch gegen Götter selbst stellen müssen…(Text für Amelia ) _________________
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Xami Der komische Typ da

Anmeldedatum: 20.10.2008 Beiträge: 1466 Wohnort: Nicht mehr neben Rayne im Toaster D:
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Verfasst am: 2012-02-14 17:24:55 Titel: |
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Der Zwerg musste unweigerlich Lächeln, als das Mädchen Mephisto umarmte, denn es lies dessen Worte seine Wirkung verlieren. Als sich das Mädchen jedoch zu ihm umwandte und seinen Kopf tätschelte, wie es eine Mutter bei ihrem braven Sohn immer tat! Doch bevor er etwas sagen konnte, sah das Mädchen sich plötzlich um und zeichnete etwas in den Boden.
Er brauchte zwar etwas bis er erkannte was es darstellen sollte, aber als er die beiden Waffen des Mädchens dort sah, entfernte er sich ein wenig um sie zu holen und ihr entgegenzuhalten.
„Hier nimm. Ich glaube, dass du diese beiden gesucht hast.“
Er wusste, dass es Ok war, weil sie nichts von dem Mädchen zu befürchten hatten. _________________
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Fuffy Gefallener Engel

Anmeldedatum: 02.05.2008 Beiträge: 1271
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Verfasst am: 2012-02-15 20:24:28 Titel: |
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Amelia nickte bei Lucys Worten und lächelte, als Sera wieder Herrin ihres Körpers wurde. Diese Verwandlung zu sehen war einmalig, das musste sie sich eingestehen. Danach wandte sie sich ebenfalls wieder der Gruppe zu. Sie packte ihre wenigen Habseligkeiten und wartete auf ihren Stock gestützt auf die anderen. Sie konnte beobachten wie der Zwerg dem blauhaarigen Mädchen ihre Waffen brachte. Ob das so eine gute Idee war? Sie zuckte belustigt mit den Schultern. Es war nicht ihre Sache. Sie schüttelte leicht den Kopf. Wie sie sich selbst mit unnötigen Gedanken von der bevorstehenden Entscheidung ablenken wollte! Sie war töricht, dann seufzte sie. Die nächste Rast der Gruppe würde sie nützen, um sich zurück zu ziehen um darüber nachzudenken. Sie musste sich ernsthafte Gedanken über ihre bevorstehende Zukunft machen. Immerhin konnte es sein, dass sie sterben würde. Eine Elfe? Die stirbt wenn sie eine Göttin begleitet? Daraus werden die Geschichten und Lieder der Barden gemacht. Sie lächelte, schob nun alle Gedanken an Sera und Lucy beiseite, richtete sich auf und war bereit weiterzugehen. Sie konzentrierte sich jetzt wieder nur auf ihre Umgebung und wollte später ihre Gedanken sammeln. Immerhin mussten sie während der Reise auch vorsichtig sein, denn sonst wäre ihr Leben schnell vorbei, OHNE sich vorher überhaupt entschieden zu haben und DIES wollte sie dem Schicksal nun wirklich nicht gönnen. _________________ Habe keine Honigwaben
aber meine Unglücksraben
halten ein die Essenszeiten
kommen Kummerbrot bereiten
und den Herzensbrecherwein. |
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Rosi Schutzengel

Anmeldedatum: 01.03.2009 Beiträge: 267 Wohnort: ~Das Land der Träume~
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Verfasst am: 2012-02-19 18:57:34 Titel: |
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Was er hatte erklären wollte, das ging gehörig daneben. Stattdessen starrte sie das Mädchen ganz verschrocken an und starrte ihn mit weiten augen und offenem Mund direkt an. Sie starrte direkt auf sein Auge, das fehlende, und formte ein Wort, das er nichtmal kannte. "Aupe?", runzelte er nur etwas die Stirn, ehe sie es nochmal aussprach, nur um an ihn heran zu rutschen. Als sie ihn berühren wollte, zuckte er schon gleich mit dem Kopf zurück, doch immerhin berührte sie ihn nicht direkt an der Stelle. "Nein, nicht Aupe. Das ist..." er stockte, immerhin umarmte sie ihn plötzlich, um dann gleich wieder von dannen zu huschen. Sollte einer dieses Mädchen verstehen... Einen Kurzen blick legte er noch auf seine Augenklappe, nur um sie dann wieder sich umzulegen. "Das wird aber auch Zeit!", rief es Mephisto dann - seltsamer weise wieder im normalem ton - zurück zu seiner Meisterin. Kaum war er aufgestanden, trat er auch schon zu Sera heran. Er wartete nicht, sondern hielt ihr gleich die Hand entgegen. "Deine Tasche bitte", entgegnete er es. _________________
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Rayne Keksvampir

Anmeldedatum: 20.05.2008 Beiträge: 2235 Wohnort: In einem Mixer....
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Verfasst am: 2012-02-21 18:36:32 Titel: |
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Der Drollige schien zu verstehen und brachte ihr bereits nach kurzer Wartezeit die gesuchten Objekte. Ihre schönen glänzenden Dinger waren unversehrt, und die Edelsteine in der Klinge funkelten frech. Fröhlich drückte sie diese an sich und in einem Anflug von vertrauter Gewohnheit befestigte sie die beiden Klingen an ihren Seiten. Nach getaner Arbeit schaute sie etwas verwirrt, da ihr dieser Vorgang eigentlich unbekannt war, davon beeinträchtigen ließ sie sich jedoch auch nicht. Sie wollte dem Drolligen ihre Dankbarkeit aussprechen, da sie jedoch nicht wusste, wie sie sich verständigen sollte, grinste sie ihn einfach nur breit an.
Da traten plötzlich zwei Gestalten an das Lager und sie erkannte sie als die Schwarze und die Schlanke. Da sie dem Schwarzem schon etwas Vertrauen entgegen brachte, lief sie prompt hin und sagte lachend: "Aupe!" und zeigte dabei auf besagtes. Dabei machte sie Gesten, die verdeutlichen sollten, dass sie dem Aupe nun doch mehr zugetan war als am Anfang.
Und was sollte nun aus ihr werden? Hätte sie nicht einfach gehen können? Nein! Wohin auch? Eine interessantere Gesellschaft konnte man sich als praktisch Neugeborenes gar nicht wünschen. Deshalb sah sie die Schwarze nun erwartungsvoll an, wartend, was als nächstes passieren würde. _________________
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Vincent Wölfchen

Anmeldedatum: 01.05.2008 Beiträge: 1771
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Verfasst am: 2012-02-28 15:54:51 Titel: |
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Auch wenn sie nicht alles von dem Lager mitbekommen hatte, so hatte Sera dennoch sehen können, wie das blauhaarige Mädchen Mephisto umarmt hatte. Die Beiden schienen sich nun wohl etwas besser zu verstehen. Was etwas Zeit zusammen doch bewirken konnte! Zumindest bei denen Drei. Bei Mephisto und ihr sah es dann schon wieder ganz anders aus. Kaum angekommen, verlangte der Weißhaarige auch schon nach ihrer Tasche, weshalb er einen knurrigen Laut von ihr erntete. „Die werde ich auch alleine tragen können, so schwächlich bin ich nun auch nicht. Außerdem trägst du noch immer meine Dolche bei dir, die ich auch gerne wieder hätte.“
Da ihr unter freiem Himmel geschlafen und keinerlei Zelte aufgestellt hattet, ist euer Nachtlager ziemlich schnell wieder abgebaut und ihr seid ebenso rasch auch wieder Aufbruch bereit. Die einzige Frage bleibt, was ihr mit dem blauhaarigen Mädchen machen solltet. Diese Antwort ist jedoch recht schnell geklärt, so ist es eure Führerin, die darauf besteht, dieses Mädchen zumindest bis zur nächsten Stadt mit euch zu nehmen. Ihr stimmt dem zu, denn so unschuldig wie dieses Mädchen erscheint, haltet ihr es für besser, sie nicht alleine in der Wildnis zurück zu lassen.
Nachdem diese Frage geklärt ist, geht eure Reise auch schon weiter. Euren Zielort kennt ihr bereits: Das Königreich Lunaris. Der Weg durch den Wald Illudere war zwar mit sehr vielen Schwierigkeiten und viel Zeit verbunden gewesen, doch war es gerade die Abkürzung durch diesen Wald, welche euch einige, weitere Tage an Reise ersparten. Andernfalls hättet ihr wohl um diesen Wald herum reisen müssen. Die Reise selbst läuft sogar recht gut. Zwar gehen eure Vorräte zuneige, dafür jedoch gibt es auf dem Weg genügend Bäume oder Sträucher, an deren Früchte ihr euch laben könnt. In den kürzeren Rasten habt ihr alle sogar das ein oder andere Mal etwas zu lachen, indem ihr euch mit dem blauhaarigen Mädchen beschäftigt und diesem Versucht beizubringen, wie eure Namen sind. Aus Ogrim war da schnell Oim, Grim oder Gim geworden, bevor das Mädchen endlich verstanden hatte, wie der Name wirklich lautete. Auch Amelia und Sera hatte sie nach einiger Zeit gelernt. Der einzige, der in eurer Gruppe von ihr wohl seinen Spitznamen weg hatte, war Mephisto. Statt diesen beim Namen zu nennen, blieb es bei ihm bei Aupe. Nicht nur bringt ihr dem Mädchen bei, wie ihr heißt, sondern schafft dieses es sogar, euch ihren Namen zu verraten. Nayo.
Die gute Laune an diesem Tag verfliegt euch aber, als das Wetter um schwang. Zuerst war es nur ein leichter Nieselregen, der sich auf euch ergoss, ehe dieser rasch zu einem Platzregen wurde. Dunkles Donnergrollen erfüllte den Himmel, welcher von schwarzen Wolken bedeckt wurde. Längst war es auch wieder Abend geworden und ihr hättet wohl auch längst Rast eingelegt, um euch schlafen zu legen, wenn es nicht das Problem gegeben hätte, dass es nirgendswo etwas gab, wo ihr euch hättet drunter stellen können, um euch vor dem Unwetter zu schützen. Als ihr gerade schon glaubt, dass es nicht mehr schlimmer werden kann, endet euer Weg auch noch am Abhang einer Klippe…
Die reißende Strömung des Flusses, welcher unter der Klippe verläuft, sieht nicht gerade einladend aus, weshalb es auch undenkbar wäre, dort hinein zu springen. Natürlich wollt ihr nicht einfach hier eure Reise abbrechen, zumal eure Führerin euch auch versichert, dass hier irgendwo eine Brücke sein müsse, weshalb ihr nach dieser sucht um weiter zu kommen. So sind es auch Amelias elifsche Augen, welche eine Brücke in dem Unwetter erkennen können… Rasch hat sie euch den Weg dorthin genannt, doch noch bevor ihr losgehen könnt, beginnt die Erde unter euren Füßen zu beben. Ihr versucht alle euer Gleichgewicht zu halten. Bei dem einen klappt es besser, bei dem anderen weniger. Nayo katapultiert es sofort auf den Hintern, während Ogrim sich zuerst oben halten kann, dann aber nach vorne in den Schlamm stürzt. Die leichtfüßige Elfe hat ebenfalls ihre Probleme, schafft es aber sich auf den Beinen zu halten, im Gegensatz zum Rest der Gruppe. Während Mephisto auf seine Knie gezwungen wird, um nicht gänzlich umzukippen, fällt Sera nach hinten, auf ihr Gesäß. Ihr alle atmet auf, als das Beben endlich wieder nachlässt. Zumindest alle außer Amelia, welche bemerkt, was euch verborgen bleibt. Ihr wundert euch sogar, dass sie Sera so wild gestikulierend sagt, sie solle vom Rand der Klippe weg kommen. Ja gar geht die Elfe sogar auf die Schattenwölfin zu, bevor der Boden unter euch ein weiteres Mal anfängt zu beben. Dieses Mal jedoch schwächer als vorhin. Dennoch reicht es aus, dass ihr ein lautes Krachen hören könnt. Es ist der Felsvorsprung, auf welchem die Schattenwölfin wohl oder übel saß, der sich durch das Nachbeben gerade von der Klippe löste. Kurz darauf war es auch ein Schrei von Sera, der euch nicht nur zu ihr Blicken, sondern auch sehen lässt, wie diese mitsamt des Felsvorsprungs vor euren Augen verschwand. Nämlich nach unten, in Richtung reißender Fluss! Da Amelia gerade die einzige ist, die auf ihren Beinen noch stehen kann, ist sie auch die einzige, die nicht nur das Platschen hörte, als der Körper der Media in den Fluss fiel, sondern auch sehen konnte, wie das schwarze Wasser diesen umgab… (Text für Nayo, Ogrim, Amelia und Mephisto)
Die Worte des Königs sind dein Befehl. Schon vor mehreren Jahren hast du dies geschworen und so ist es für dich auch viel mehr eine Selbstverständlichkeit, als ein Befehl, als du von deinem König darum gebeten wurdest, an den Grenzdörfern des Reiches nach den Rechten zu sehen. Dir selbst war zu Ohren gekommen, dass sich dort vermehrt Räuber aufhalten sollen. Von der Hauptstadt aus wart ihr mit einem Luftschiff ziemlich schnell an eurem Zielort angelegt, wo ihr auch einige Tage verweilen solltet. Eigentlich hätte der heutige Tag auch der Tag des Aufbruchs sein sollen, um zurück zur Hauptstadt zu kommen, doch durch das aufziehende Unwetter hast du – zum Wohle deiner Männer – beschlossen, die Abreise noch etwas zu verzögern. Pflichtbewusst, wie du bist, lässt du es dir aber nicht nehmen, noch einmal auf Patrouille zu gehen, um ganz sicher zu sein, dass hier im Dorf und auch der Dorfumgebung Frieden herrscht. Da du in dein Können vertraust, wagst du dich auch weiter hinaus, bis hin zu der Brücke, welche diese Klippe mit der an der gegenüber liegenden Seite verband. Dein Blick richtet sich hier sogar auf den Fluss, der unterhalb dieser Brücke verläuft. Normalerweise war es ein ruhiger Fluss, doch das heutige Unwetter ließ ihn zu einer Todesfalle werden. Da es hier keinerlei besonderen Vorkommnisse gibt, entscheidest du dich, wieder zurück zu gehen, um dir nicht nur die Nassen und durchweichten Sachen auszuziehen, sondern auch ein angenehmes, heißes Bad zu nehmen. Zumindest willst du es, wenn du nicht sofort hättest innehalten müssen, da sich der Boden unter dir begann zu bewegen. Ein Erdbeben! Hastig versucht du einen festeren Stand zu finden, um nicht von deinen Füßen gerissen zu werden. Dir gelingt dies auch. Ein erleichtertes Seufzen findet von deinen Lippen, als der Boden wieder zum Stillstand kam, doch einige Sekunden später beginnt es wieder zu Beben. Eines, bei dem du dieses Mal auch – trotz des Donnergrollens – einen Schrei hören kannst. Leider kannst du nicht genau definieren, von wo dieser Schrei gekommen war, doch lässt du – nachdem das Beben wieder nachlässt – sofort deinen Blick durch die Gegend schweifen, in der Hoffnung erkennen zu können, wer dort geschrien hat. Leider lässt du damit auch deine Aufmerksamkeit für das, was sich hinter dir befindet, völlig außer Acht. Ein fataler Fehler, dessen Folgen du erkennst, als du einen festen Stoß in deinen Rücken spürst, der dich nach vorne stolpern lässt. Ein Weg nach vorne, der am Rand der Klippe endete. Durch den Schlamm verlierst du dort dein Gleichgewicht und versuchst dieses wiederzufinden. Vergeblich. Der durchweichte Boden bietet dir keinen Halt und ehe du dich versiehst, stürzt du den Abgrund herab, dem dunklen Fluss entgegen. Du spürst, wie dich das kalte Wasser umschließt und die Strömung dich sofort mit sich reißt. Mit Armen und Beinen rudernd versucht du deine Orientierung wiederzufinden, um zumindest zu wissen, wo die Wasseroberfläche ist, doch ehe dir dies gelingt, spürst du einen harten Schlag gegen deinen Kopf und letztlich wird alles um dich herum schwarz.
Das Zwitschern der Vögel holt dich irgendwann aus deiner Bewusstlosigkeit wieder heraus. Das Unwetter hatte sich längst wieder verzogen und war dem warmen Sonnenschein gewichen, welcher sich auf deine Wange gelegt hatte. Du merkst, dass der untere Teil deines Körpers im Wasser des Flusses verweilt, doch anscheinend hattest du genügend Glück, dass dein Kopf außerhalb von diesem war. Du musst wohl wahrlich einen Schutzengel gehabt haben, um das zu überleben. Benommen öffnest du langsam deine Augen. Du liegst weich. Sehr weich sogar und das unter dir stahlt sogar eine angenehme Wärme aus. Doch da ist noch etwas, dass dich stutzen lässt… Ein ständiges Schlagen. Ganz so, als würdest du einem Herzschlag lauschen. Als deine Augen auch endlich die Umgebung wahrnahmen, verstehst du auch, worauf du liegst und stützt dich hastig auf deine Hände auf, um zu sehen, was dir schlagartig in den Kopf gekommen war: Du liegst über einer bewusstlosen Frau, den Kopf auf ihre weiche Brust gebettet. (Text für Sayn und jap, es ist Sera, bei der du da gerade wach wirst ._.) _________________
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Xami Der komische Typ da

Anmeldedatum: 20.10.2008 Beiträge: 1466 Wohnort: Nicht mehr neben Rayne im Toaster D:
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Verfasst am: 2012-03-03 12:05:23 Titel: |
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Das Unwetter lies die Laune des Zwerges sinken und, dass die Gruppe sich plötzlich am Rande einer Klippe befand trug nicht gerade dazu bei diese wieder steigen zu lassen. Und noch bevor er fragen konnte wie es der Elfe gelang die Brücke ausfindig zu machen, zumal seine Augen auch nicht schlecht waren, begann die Erde zu beben!
Anfangs gelang es Ogrim noch sich auf den Beinen zu halten, doch nach kurzer Zeit viel er vorne über in den Schlamm. Er war zwar nicht pingelig und war es gewohnt dreckig zu sein, doch von oben bis unten im Schlamm zu legen war dann doch zuviel. Das Beben verschwand so plötzlich, wie es gekommen war nur um einem zweiten schwächerem Beben Platz zu machen. Der Zwerg hörte hinter sich ein Knacken und den Schrei Seras hören. Er drehte sich um und sah dort wo diese eigentlich sein sollte ein Stück abgebrochene Klippe. Ogrim brauchte kurz um es zu realisieren, sprang danach jedoch, noch voller Schlamm, auf um zur Kante zu eilen und hinab zu blicken. Aber außer den Fluten konnte nichts erkennen.
„Verdammt!“
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Fuffy Gefallener Engel

Anmeldedatum: 02.05.2008 Beiträge: 1271
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Verfasst am: 2012-03-05 20:16:36 Titel: |
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Die ganze Reise über war Amelia ziemlich in Gedanken gewesen. Sie beachtete ihren Neuzugang – Nayo – relativ wenig und hing ihren eigenen Fantasien nach. Sollte sie sich Sera oder vielmehr Lucy anschließen? Sie konnte sich nicht entscheiden. Manche Pausen der Gruppe nutzte die Elfe dazu, sich ein wenig von den Gefährten zu distanzieren und ihre Gedanken fließen zu lassen.
Sie war eine Elfe, sie hatte eine lange Lebensspanne vor sich, aber diese konnte durch die Gefahren der Reise mit der Göttin schnell zu Ende sein. Andererseits: Was nützt ein langes Leben wenn es langweilig und ohne besondere Ereignisse ist?
Immerhin war ihr Ziel der hohe Drache des Nordens gewesen, sehr gefährlich, sehr schwierig, also warum sollte sie sich dann scheuen, eine Göttin zu begleiten?
Diese und ähnliche Gedanken plagten die Elfe. Sie dachte über alles nach und wog jede einzelne Entscheidung ab. Schließlich war sie absolut loyal. Wenn sie Sera einmal ihr Wort gegeben hatte, würde sie sich nicht mehr davon lossagen können, also musste sie sich absolut sicher sein.
Schließlich und endlich kam Amelia doch zu einer Entscheidung! Sie war sich bewusst geworden, was für eine Verpflichtung sie sich selbst, aber auch anderen gegenüber hatte.
Sie brächte es nicht übers Herz, Sera schutzlos gegen Götter kämpfen zu lassen. Sie würde es sich nicht verzeihen können, dass sie als Archäologin bei einer Widervereinigung der Götter NICHT dabei wäre. Sie konnte es nicht dulden, dass ihr Volk KEINEN Einfluss auf die Geschichte haben sollte. Sie würde es niemals akzeptieren, sich so eine Chance entgehen zu lassen. Sie, die sie Geschichten liebt, hatte nun die Möglichkeit selbst eine mitzuschreiben und diese Chance würde sie mit beiden Händen am Schopfe packen.
Sie beschloss, dass sie Sera und Lucy ihre Entscheidung am Ende dieses Tages mitteilen würde. Dass es anders kommt als geplant, wusste selbst sie bis dahin noch nicht…
Stirnrunzelnd blickte Amelia gen Himmel. Das Wetter hatte relativ schnell umgeschlagen und nun störten dunkle, dicke Wolken das makellose Blau des Himmels. Donnergrollen war zu hören und der Tag neigte sich dem Ende. Längst bräuchten alle eine Rast, aber der stätige Regen verhinderte es, einen geeigneten Unterschlupf zu finden.
Nun waren sie auch noch an einer Klippe angekommen, unter ihnen ein reißender Fluss. //Lädt doch zu einem Bad ein..//, dachte die Elfe sarkastisch und blickte sich suchend um. Sera hatte gesagt, es müsste eine Brücke geben, aber…
„Dort!“, rief Amelia und zeigte auf ein weit entferntes Gebilde. Dies musste die Brücke sein.
Gerade als sie darauf zugehen wollte, begann plötzlich die Erde zu beben. Vor Schreck riss Amelia die Augen auf und versuchte tänzelnd auf den Beinen zu bleiben. Es war schwierig und erforderte ihr ganzes Können, aber dank ihren Reflexen und ihrer Körperbeherrschung schaffte sie es als einzige stehen zu bleiben.
Dann war das Beben vorbei und Amelia war den Bruchteil einer Sekunde erleichtert, ehe sie sah, in welcher Gefahr sich Sera befand. Der Schock stand ihr ins Gesicht geschrieben, als sie begann wilde Handbewegungen zu machen.
„SERA! Kommt weg von dort!“, rief sie und wollte gerade zur Schattenwölfin eilen, ehe es erneut zu Beben begann. Dies zwang die Elfe wieder stehen zu bleiben und kurz darauf vernahm sie ein bedrohliches Krachen. Sie hatte gewusst, dass so etwas passieren würde! Der Felsvorsprung auf dem Sera saß, begann sich vom Rest der Klippe zu lösen. Vor Amelias fassungslosem Blick verschwand ihre Anführerin in der Tiefe. Sie hörte noch ihren Schrei, sie sah noch wie sie im Wasser aufschlug und ihr Körper dann unter den Tonnen von dunklen Wassermassen begraben wurde. _________________ Habe keine Honigwaben
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und den Herzensbrecherwein. |
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Rosi Schutzengel

Anmeldedatum: 01.03.2009 Beiträge: 267 Wohnort: ~Das Land der Träume~
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Verfasst am: 2012-03-10 22:52:10 Titel: |
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Den namen "Aupe", hatte er wohl vollkommen inne. Ein seufzen drang deswegen nur von Mephisto. Zu Sera blieb er aber stur. "Wie du meinst. Aber die behalte ich erstmal. Ich bin immerhin für deinen schutz zuständig." Mehr drang es von ihm nicht, jedenfalls nicht zu diesem Thema, als es hieß, sie würden losziehen. Der rest des tages? Er schien für Mephisto recht, zwiegespalten zu verlaufen. Die knappen Rationen, sowie auch das knappe Mahl aus Beeren und sonstigem Kram machte ihn mürrisch, die kleinen amüsanteren zwischenfälle machten es doch wieder wett. Zumindestens über die hälfte des Tages hinweg. Ab da wurde er zum teil mürrischer und grummeliger. Er fing sogar an, sich ein wenig zu beschweren, darüber, warum sie zum Beispiel nicht sich ersteinmal anständige Vorräte holen hätten können. Die tatsache jedoch, das er mitunter selbst daran schuld war, ließ ihn dies nicht zu laut ausgrummeln. Jedenfalls nicht, solange es nicht zu diesem Unwetter kam. Das versaute ihm die Laune vollends. Das verflog aber plötzlich, als das Beben einsetzte. Er musste schon in die knie gehen, um nicht zu fallen. Der Boden war rutschig, so war es schwer, sich recht zu halten. Jedenfalls solange wie das Beben anhielt. Er wollte schon aufsehen, sowie auch aufstehen, um nach sera zu sehen, ehe dann das zweite beben losging. Das krachen und donnern der losen erde ließ ihn aufschrecken, so wie auch die worte der Elfe. Erst als es vorbei war, schaffte Mephisto es, aufzuspringen und zum klaffendem Rand der klippe zu rennen. "MEISTER!", rief er es aus, doch nichts war zu sehen. "Scheiße", fluchte er es, sich umsehend. Gab es einen weg nach unten? Er musste so schnell wie möglich zum fluss. Alles stehen und liegend lassen, um sich umzusehen. Er fand sogar eine nicht so steile Klippe, zu dort er hin und ein stück runter hechten konnte. Jedoch nur zu einem Punkt. Ab da? Klaffende tiefe. "Sera? Meister?! Verdammte SCHEIßE!" _________________
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Seph Seraphim Wintermondblüte / Administrator

Anmeldedatum: 30.04.2008 Beiträge: 8929 Wohnort: Der Mond
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Verfasst am: 2012-03-13 18:04:39 Titel: |
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Sayn öffnete langsam die Augen, als er das laute Zwitschern der Vögel vernahm und die warme Sonne direkt in sein Gesicht strahlte. Er war zwar noch etwas benommen, realisierte jedoch schnell was geschehen war. ~"Dieses Missgeschick hätte niemals geschehen dürfen. Ich hätte drauf gehen können...."~ dachte er sich als sein Blick auf den ruhigen Fluss fiel, der während des Sturm jedoch zur tosenden Todesfalle wurde. Normalerweise stellte solch ein felsiges Gebirgsterrain kaum ein Problem für ihn dar, aber bei dem schrecklichen Unwetter vom Vortag, sah die ganze Sache schon anders aus. Sayn musste wahrlich einen Glücksengel gehabt haben, den Sturz überlebt zu haben und nicht daraufhin im Fluss ertrunken zu sein.
Erst jetzt merkte Sayn jedoch, dass er mit seiner Rüstung auf etwas weichem warmen lag. Sofort stützte er sich auf und wie er es sich dachte handelte es sich um eine andere Person, eine junge Frau um genau zu sein. Er erinnerte sich wieder an den lauten Schrei, den er beim Unwetter gehört hatte. Doch mit dem Schrei trat auch etwas anderes zurück ins eine Erinnerungen, was ihn ziemlich stutzig werden lies: kurz nach dem er den Schrei vernahm spürte er wie ihn jemand die Klippe hinab stieß. Dies war kein Unfall sondern ein gezielter Angriff auf ihn gewesen. Sayn war sich sicher, dass wohl einer der Räuber, die in letzter Zeit vermehrt in dieser Gegend ihr Unwesen trieben, seine Finger wahrscheinlich im Spiel hatte. Die mysteriöse Fremde verdächtigte Sayn jedoch nicht... wieso sollte sie auch sonst bewusstseinslos hier liegen? Sie war auch noch am leben, was für ihn nur ein weiteres Wunder darstellte. Obwohl ihm seine eigenen Knochen schmerzten und er selbst verletzt war, untersuchte er zunächst die Fremde auf schwere Verletzungen. Er schüttelte sie sanft und versuchte sie zu wecken, doch als sein Blick wieder auf ihr Gesicht fiel, merkte er, dass sie ihm irgendwie bekannt vor kam, als hätte er ihr Gesicht schon einmal irgendwo gesehen. Nur konnte er sich nicht erinnern wo dies gewesen sein sollte... _________________
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Rayne Keksvampir

Anmeldedatum: 20.05.2008 Beiträge: 2235 Wohnort: In einem Mixer....
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Verfasst am: 2012-03-17 22:49:00 Titel: |
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Nayo erlebte jeden Tag etwas neues - so machte sie heute Bekanntschaft mit einem Erdbeben und ihrem zu Schmerzen fähigen Steißbein. Die Arme war bei der Erschütterung hoffnungslos verloren und plumpste rückwärts. Noch nicht ganz wieder auf den Beinen kam eine zweite Erschütterung, die sie prompt ein weiteres Mal auf ihren Hintern beförderte. Dann vernahm sie einen Schrei, nicht einen von den ihren, sondern einen schreckenserfüllten Schrei ihrer schwarzhaarigen Anführerin. Als sie in Richtung des Schreis linste, sah sie nur noch etwas Schwarzes den Abhang hinunterkullern.
In Rekordgeschwindigkeit, zumindest im Ramen von Nayo, kroch sie zu dem frisch abgebrochenen Stück Klippe und schaute hinunter.
Sie wurde von einem reißenden Fluss erwartet. Keine Sera.
"Seeeeeraaaaaaaaaaa......" sie stieß ein langes Wimmern aus.
Warum war sie verschwunden? Nayo begriff es nicht. Sie streckte ihre Hände nach diesem nassen Tod aus und beugte sich gefährlich weit über die Klippe, ungeachtet dessen, dass sie im Begriff war herunterzufallen.
"Seeeeeraaaaaaaaaaa......?" _________________
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Vincent Wölfchen

Anmeldedatum: 01.05.2008 Beiträge: 1771
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Verfasst am: 2012-03-25 18:56:32 Titel: |
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Trotz des Unwetters hatte sie die Worte der Elfe noch vernommen, sie hatte sogar versucht, sich aufzurichten, schaffte es durch das Nachbeben jedoch nicht. Stattdessen konnte sie selbst das laute Krachen hören, bevor das Gefühl des Falles sie auch schon ergriff. Rein aus dem Schrecken heraus, gab sie einen Schrei von sich, doch etwas zum Festhalten hatte sie nicht. Stattdessen stürzte sie in die Tiefe und sah, wie sie sich immer weiter vom Klippenrand entfernte, bis sie von schwarzem Wasser umhüllt wurde, dessen Strömung sie sofort mit sich riss. Mit aller Kraft versuchte sie sich wieder über das Wasser zu bekommen, doch durch die ganzen Überschläge im Wasser, verlor sie jegliche Orientierung, bis sie letztlich sogar irgendwo gegen knallte und ihre Besinnung verlor…
Matt drang das Zwitschern der Vögel an ihre Wolfsohren, doch benötigte die Media einige Momente, um überhaupt zu realisieren, was geschehen war. So war es auch nur ein leises Stöhnen, welches sie von sich gab, ehe sie auch schon ein leichtes Rütteln spürte. Benommen öffnete sie ihre giftgrünen Augen, wollte prüfen, wer dort gerade an ihrer Schulter rüttelte und sie versuchte zu wecken, doch kaum erblickten ihre Augen diese Person, da gab sie auch schon einen kurzen Schreckensschrei von sich und schupste diese Gestalt von sich fort, selbst nach hinten über den Boden etwas wegrutschend. „Was zum Teufel bist du?!“ stieß sie es erschrocken aus, mit ihrer Nase den Geruch versuchend zu erhaschen. Ihr gelang dies sogar auch und mit der Kenntnis, dass ihr Gegenüber ein Mensch war, beruhigte sie sich selbst auch etwas. Was war das für eine Rüstung? Es sah nicht nur seltsam, sondern auch noch angsteinflößend aus! Ein klein wenig stieg ihr die Röte ins Gesicht. „E-entschuldigt bitte… Ich bin wohl noch etwas benommen, von meinem Sturz…“ entschuldigte sie sich.
~Zum Glück. Es hätte Schlimmeres passieren können und ich war leider nicht schnell genug, um zu agieren.~
~Schon in Ordnung, ich bin so weit immerhin unverletzt… Aber wo sind wir hier? Ich hoffe die anderen sind nicht allzu weit von uns entfernt…~
Sie räusperte sich leicht. „Entschuldigt, aber Ihr wisst nicht zufällig, wo wir sind?“
Während der Zwerg und die Elfe fassungslos in die Tiefe starren, ist es Mephisto, welcher sich einen etwas tieferen Punkt sucht und zu diesem rennt, doch weit herab kommt er nicht. Ebenso wie auch den anderen beiden, bleibt ihm nichts anderes übrig, als in das dunkle, reißende Wasser zu blicken, dass von dem Sturm aufgewühlt worden war. Aber auch das blauhaarige Mädchen schien eine gewisse Zuneigung zu Sera entwickelt zu haben, denn auch sie beugte sich über die Klippe. Weit genug, dass sie längst Gefahr lief, herab zu fallen. Eine Gefahr, die Ogrim erkennt und schnell genug handelt. Gerade, als Nayo drohte, gänzlich von der Klippe abzurutschen, schlang der Zwerg einen Arm um das zierliche Ding und zog es mit einem Ruck und dem Wort „Vorsicht!“ zurück, um sie aus der Gefahr zu holen. Abgesehen von Nayo, wisst ihr alles, dass es nicht gerade die höchsten Chancen gab, einen solchen Sturz zu überleben. Ihr wisst nicht, ob eure Anführerin noch am Leben war oder gerade in den Fluten ihr Leben verlor. Ihr wisst überhaupt nur eines: Ihr nachzuspringen wäre reinster Selbstmord. Doch was wollt ihr nun machen? (Text für Nayo, Ogrim, Amelia und Mephisto)
Als du die Fremde Frau auf Wunden untersuchst, erkennst du – abgesehen von einigen, üblen blauen Flecken, die wohl von der Strömung in den dazu gehörigen Schäden, stammten. Doch ernsthaft verletzt schien diese Frau nicht zu sein, weshalb du dich auch daran machst, sie zu wecken. Es dauert einige Momente, bis sie zu sich kommt, was sich auch deutlich daran zeigt, dass die schwarzen Wolfsohren kurz aufzuckten, ehe sie ihre Augen öffnete. Sie besaßen eine Farbe, die du selbst bisher nicht gesehen hattest. Sie waren so grün, als seien sie hochgradig giftig und doch wirkten sie gerade noch ziemlich benommen. Zumindest so lange, bis sie dich wohl wahrnahm, denn dann schupste sie dich auch schon von sich, wodurch du selbst unfreiwillig auf deinem Allerwertesten landest, da du nicht darauf gefasst warst, ehe sie sich etwas zurück zog. Auf ihre Frage hin kannst du einfach nicht anders, als etwas die Stirn zu runzeln, was sie jedoch – durch deinen Helm, nicht sehen kann. Dir kommt überhaupt endlich in den Sinn, dass du noch immer den Helm trägst. Vielleicht wäre es Vertrauenerweckender, wenn du ihn abnehmen würdest. Nichtsdestotrotz kannst du von ihr weitere Worte vernehmen. Zu ihrer Frage weißt du jedoch ebenfalls keine Antwort. Die Gegend, in der du bist, sagt dir rein gar nichts. Ebenso, wie ihr Gesicht. Du bist dir vollkommen sicher, es irgendwo schon mal gesehen zu haben, jedoch will es dir einfach nicht einfallen, wo. (Text für Sayn )
(Sorry, dass es so lang gedauert hat Leute! Hatte viel um die Ohren. >.<) _________________
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Xami Der komische Typ da

Anmeldedatum: 20.10.2008 Beiträge: 1466 Wohnort: Nicht mehr neben Rayne im Toaster D:
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Verfasst am: 2012-03-30 18:04:28 Titel: |
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„Vorsicht“, rief Ogrim und schlang einen Arm um Nayo, um diese von der Klippe wegzuziehen. „Das ist gefährlich! Du solltest besser aufpassen, wenn du das nächste mal so nahe an eine Kante gehst“, fügte dieser außerdem hinzu. Er selbst schaute aber auch noch einmal, über die Kante. Er wusste zwar, dass so ein Sturz tödlich sein konnte, jedoch hoffte er natürlich, dass es Sera gut gehe.
„Hier herum zustehen hilft nicht. Wir sollten lieber dem Fluss folgen, vielleicht finden wir eine Stellen, an der wir hinabsteigen können und finden Sera so...“
Der Zwerg behielt jedoch den Gedanken bei sich, dass Sera den Sturz vielleicht nicht überlebt hat. Aus einer solchen Höhe war es definitiv Lebensgefährlich, aber vielleicht hatte sie ja Glück und konnte sich irgendwie aus dem Wasser ziehen… _________________
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Fuffy Gefallener Engel

Anmeldedatum: 02.05.2008 Beiträge: 1271
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Verfasst am: 2012-03-31 11:36:45 Titel: |
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Amelia nickte. "Er hat recht. Wir müssen dem Fluss folgen.", sagte sie und drehte sich auch schon um. Hier zu stehen und in die tödlichen Fluten zu starren brachte nichts und die Elfe war schon immer pragmatisch gesegnet gewesen. So wartete sie auch nicht, ob ihr die anderen folgten sondern machte sich daran - mit gutem Abstand zur Klippe - leichtfüßig den Fluss entlang zu laufen. Währenddessen suchten ihre scharfen Elfenaugen das Wasser nach etwas ab, was dort nicht sein sollte. In ihr nagten die Gedanken, dass Sera den Sturz womöglich nicht überlebt haben konnte, aber immerhin war sie ein magisches Wesen, ein Schattenwolf! Sie musste überlebt haben. Sie lief weiter. _________________ Habe keine Honigwaben
aber meine Unglücksraben
halten ein die Essenszeiten
kommen Kummerbrot bereiten
und den Herzensbrecherwein. |
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